Critical rationalist, proactive pacifist, economically and politically promoting fair play with heart, strictly secular, agnostic but atheist regarding the gods of each religion I got acquainted with so far,
Part of a new strategy? Employing U.S. military in Israel, instead of invading other countries around? Really only a military exercise or war preparations?
Did you really expect soldiers to behave humanly? Who's still believing all the gossip about "core values of US marines", respect of international laws of war or the IDF's notorious "purity of arms"? What else do you need to know that war today is equally brutish as it was two thousand years ago?
On occasion of the recent protests against German President Christian Wulff, there is left to take a closer look at the insignia of protest, used by people around the world to express their disgust and anger about corruption, cronyism and other features of fake-democracies.
Shoes & Shoeing: Mr. Wulff is currently under pressure to resign from office because of several occurrences, the last of which being the more than impertinent attempt to silence reporting. And after he had even himself called his misbehavior "unworthy of a president" in a nationwide TV program but nevertheless reaffirmed to stay in office, this was the moment to unbox the old shoes.
Here's a report (in German language) where you can see the old Muslim (?) tradition of Shoeing, surprisingly applied in Germany:
Showing (soles of) shoes or throwing shoes after somebody is seen as a heavy insult in many countries, especially of the Arab world. We have seen on TV people trampling around pictures of Saddam Hussein (2003) and Gaddafi (2011) and Iraqi journalist Muntadhar al-Zaidi throwing his shoes at US president G.W. Bush, thereby expressing their deepest condemnation and disgust. Why Shoes? Shoes, especially soles of shoes, are seen as carrier of dirt and uncleanness and everybody who ever visited a mosque knows that it is not allowed to enter with shoes on.
Wikipedia-entry of Shoeing provides a list of notable incidents regarding this nice tradition. Would you really wonder if this practice is also employed for shoe advertising ... ? (Go to the TrendyShoeShop.com to learn more)
Das Jahr 2012 war gerade vier Tage alt, als sich der Landesobmann des ober-österreichischen Bauernbundes Maximilian Hiegelsberger mit einer Wortmeldung schon verdient gemacht hatte ... um den Preis zur schrägsten politischen Äußerung des neuen Jahres:
Mit derselben Logik sollte man demnach weiterhin Mitgliedsbeitrag für den Automobilklub bezahlen, aus dem man ausgetreten ist, weil der Klub ja seine Übungsplätze, Filialen und Gerätschaften aufrechterhalten muß, die ja auch nicht nur den Mitgliedern, sondern auch den anderen Bürgern indirekt zugute kommen. Sollten Sie aus einem Denkmalschutzverein austreten, weil Sie mit seiner Philosophie nicht mehr einverstanden sind, dann sollten Sie sich gut überlegen, ob es Ihre finanzielle Situation erlaubt, einem anderen Denkmalschutzverein beizutreten, denn Sie zahlen ja dann doppelt (oder gilt die Hiegelsberger'sche Logik jeweils nur für den ersten Verein?). Da die österreichische Berglandschaft - touristisch gesehen - mindestens ebenso wertvoll ist, wie seine im Übermaß vorhandenen Kirchengebäude, sollte dann jeder Austritt bei den Naturfreunden mit lebenslangem Mitgliedsbeitrag bestraft werden?
Warum sollte man sich mit solchem (vermeintlich religiös motiviertem) Unsinn überhaupt auseinandersetzen?
Hier sollte man folgendes bedenken: der Herr Hiegelsberger ist immerhin - neben seiner Tätigkeit beim Bauernbund - Bürgermeister einer oberösterreichischen Gemeinde, Abgeordneter zum oberösterreichischen Landtag und Agrarlandesrat in der oberösterreichischen Landesregierung. Und - um Noam Chomsky in einem ähnlichen Fall zu zitieren - "diese Leute haben Macht".*
Tatsache ist, daß nicht nur in Oberösterreich jährlich der katholischen Kirche die Beitragszahler zu Tausenden den Rücken kehren und daß der alte Trick fast immer funktioniert: zuerst eine Forderung frech und in überdimensionalem Ausmaß vorzutragen, um dann letztlich das vom Staat einzustreichen, was man sich realistischerweise vorgestellt hat. Diesmal ging der jurististisch unmögliche Vorstoß aber nach hinten los, nachdem darüber fast ganz Österreich den Kopf schüttelt, einschließlich selbst vieler Katholiken und Denkmalschützer.
Gegenvorschläge lassen sich jedoch leicht finden, denn aus Kirchen lassen sich fein spektakuläre Restaurants, Bankfilialen, Supermärkte, Kletterhallen, Ferienwohnungen, Messehallen oder Discos machen. Die einzige Schwierigkeit bei Verkäufen an private Investoren sind die österreichischen Denkmalschutzgesetze. Aber wahrscheinlich wird ja die von Hiegelsberger so rüde angestoßene Debatte produktiv genau auf diesen (möglicherwiese anvisierten) Punkt hinauslaufen. Die sekuläre Empfehlung kann daher nur lauten: Aufweichen der Denkmalschutzgesetze dahingehend, daß Käufern hinreichend Anreiz geboten werden kann, aus den leerstehenden Kirchen doch noch etwas zu machen. Damit würde (fast) allen gedient sein, denn der Papst braucht neue Schuhe, die Wiener müßten keine Angst haben ihren Steffel zu verlieren, und Atheisten bzw. Andersläubige können wieder etwas aufatmen. Den Steffel oder das weltberühmte Stift Melk sollte sogar der Staat Österreich selbst gewinnbringend erwerben können.
*Chomsky bezog sich auf den Fall des US-amerikanischen Kongress-abgeordneten John Shimkus, der Maßnahmen zu einer Änderung in der Energiepolitik ablehnte, da Gott Noah versprochen hatte, keine weitere Flut zu schicken, und sich die amerikanische Bevölkerung deshalb keine Sorgen um die Klimaerwärmung machen müßte.
Geschlechtertrennung auf Gehsteigen und in Bussen, keine Frauenbilder auf Plakaten (nur noch männliche Models), kein Gesang von Frauen im Beisein von Männern, Schwulenhass, züchtigste Kleidung - hier sind nicht die iranischen Mullahs gemeint, nein, die Haredim, jüdische rechts-extreme Religionsfanatiker. 10% der Bevölkerung machen sie aus und viele davon sind sogar gegen den Staat Israel, auf dessen Privilegien sie aber nicht verzichten wollen. Seit dem Vorfall von Beit Shemesch scheint das Pendel aber wieder in die andere Richtung auszuschlagen. Die Toleranten wehren sich.
Natürlich besteht dieses Problem nicht erst seit kurzem und nicht nur in Beit Shemesch, sondern es betrifft das ganze Land, mehr oder weniger seit seiner Gründung. "Religion vergiftet alles" - möchte man wieder den kürzlich verstorbenen Christopher Hitchens zitieren. Und wie sehr die Atmosphäre unter solchen "Männern Gottes" leidet, davon kann man sich ein Bild machen, wenn man sich die folgende Serie von Videos zu Gemüte führt, deren erster Teil hier ist:
Offenbar handelt es sich bei dem penetranten Gesang um das jiddische "Schickse" - ein abfälliger Ausdruck für Frauen, der seinen Eingang auch in die deutsche Sprache gefunden hat. Apropos "Schickse": wer zählt zur besten Klientel der israelischen Bordellszene? Na klar, die Haredim ... Die italienische Journalistin Loretta Napoleoni schrieb dazu:
"Israel zählt zu den größten Importeuren slawischer Prostituierter. Nach verschiedenen Schätzungen gehen pro Monat eine Million Israelis zu Prostituierten. Ein Untersuchungsausschuss des israelischen Parlaments hat festgestellt: Zwischen 3000 und 5000 Frauen [aus dem ehemaligen Ostblock] werden jährlich nach Israel geschmuggelt und an die Prostitutionsindustrie verkauft... Die Frauen arbeiten an sieben Tagen pro Woche bis zu achtzehn Stunden, und von den 120 Schekeln (27 Dollar), die ein Kunde bezahlt, bleiben ihnen nur 20 (4,50 Dollar). 10 000 solche Frauen leben heute in den 300 bis 400 Bordellen im Land. Man zahlt für sie zwischen 8000 und 10 000 Dollar. Die Größenordnung des Geschäfts, als der Handel mit slawischen Frauen noch in den Anfängen steckte, wird deutlich, wenn man sich anschaut, welche Summen, Gewinne aus der Prostitution, in Israel gewaschen wurden: Zwischen 1990 und 1995 wurden beispielsweise rund 4 Milliarden Dollar bei israelischen Banken angelegt. Weitere 600 Millionen wurden durch Immobiliengeschäfte gewaschen.
Dass die Prostitution in Israel so gedeiht, hängt mit kulturellen und religiösen Faktoren zusammen. Die israelischen Männer haben - wie die meisten Männer - eine Schwäche für große, blonde slawische Frauen, die bei ihnen unterschiedslos "Natascha" heißen. Die Männer "kommen herein und rufen mit einem dümmlichen Grinsen auf den Lippen: "Natascha!", als ginge es um russische Puppen", erzählt Marika, eine Russin, die nach Israel verkauft wurde. Die Nachfrage ist besonders hoch bei den Haredim, den ultraorthodoxen Juden, viele von ihnen besuchen regelmäßig Bordelle." Im Umfeld der Börse und im Diamanten-handel gibt es viel Prostitution und viele sehr religiöse Männer - diese Männer brauchen Sex, aber die Frauen in ihrem Umfeld können ihnen nicht geben, was sie brauchen. Masturbieren geht auch nicht, weil sie ihren Samen nicht vergeuden dürfen. Also müssen sie es mit einer Frau machen«, erklärt Nissan BenAmi, Vizedirektor des Awareness Center, einer auf Frauenhandel und Prostitution in Israel spezialisierten Nichtregierungsorganisation."*