Monday, January 16, 2012

ElBaradei - Another Saint of the Western Media


Much ado around ElBaradei quitting the Egyptian Presidential race. In practically every newspaper around the world there are reports and sophisticated political analyses on the Nobel Prize winner going home (wherever that is). But in fact, reality is different. The man is a big fat zero in his country just as Gorbatchov - another Nobelist - in Russia. In contrast to the latter, ElBaradei is probably not that hated figure, but rather insignificant, unnoticed by the Egyptian people. Gorbatchov didn't even reach 1% in the Presidential elections 1996 and ElBaradei would probably not receive more than 2%, as polls in last July showed. We can conclude that the Western Media like more to celebrate their prize-winning stars than to look at the harsh reality, where Salafists and other bearded fanatics are taking over Egypt. But mourning over an unimportant figure does not bring light into the more interesting and decisive processes going on, like the flow of millions of dollars from U.S. allied countries Qatar and Kuwait (and other anti-democratic gulf states) into the cash boxes of Islamistic parties in Egypt

German: Karim El-Gawhary - "Wer sind die Salafisten"

Thursday, January 12, 2012

U.S. Soldiers in Israel


Part of a new strategy? Employing U.S. military in Israel, instead of invading other countries around? Really only a military exercise or war preparations?



--> Washington Post: Israeli and US troops gear up for major missile defense drill after Iran maneuvers

Sick People in a Sick War


Did you really expect soldiers to behave humanly? Who's still believing all the gossip about "core values of  US marines", respect of international laws of war or the IDF's notorious "purity of arms"? What else do you need to know that war today is equally brutish as it was two thousand years ago?


Tuesday, January 10, 2012

Insignia of Protest (1): Shoes and Shoeing


On occasion of the recent protests against German President Christian Wulff, there is left to take a closer look at the insignia of protest, used by people around the world to express their disgust and anger about corruption, cronyism and other features of fake-democracies.

Shoes & Shoeing: Mr. Wulff is currently under pressure to resign from office because of several occurrences, the last of which being the more than impertinent attempt to silence reporting. And after he had even himself called his misbehavior "unworthy of a president" in a nationwide TV program but nevertheless reaffirmed to stay in office, this was the moment to unbox the old shoes.

from "Shoe for you, Mr. President!" https://www.facebook.com/events/265735003480723

Here's a report (in German language) where you can see the old Muslim (?) tradition of Shoeing, surprisingly applied in Germany:


Showing (soles of) shoes or throwing shoes after somebody is seen as a heavy insult in many countries, especially of the Arab world. We have seen on TV people trampling around pictures of Saddam Hussein (2003) and Gaddafi (2011) and Iraqi journalist Muntadhar al-Zaidi throwing his shoes at US president G.W. Bush, thereby expressing their deepest condemnation and disgust. Why Shoes? Shoes, especially soles of shoes, are seen as carrier of dirt and uncleanness and everybody who ever visited a mosque knows that it is not allowed to enter with shoes on. 

Btw, what happened with Mr. Muntadhar al-Zaidi after being detained by the Iraqi army in February 2011? He's the hero of Shoeing. In his honor a giant shoe monument was installed Tikrit, the birthplace of Saddam Hussein but de-installed later by the Iraqi police.
Wikipedia-entry of Shoeing provides a list of notable incidents regarding this nice tradition. Would you really wonder if this practice is also employed for shoe advertising ... ? (Go to the TrendyShoeShop.com to learn more)


Sunday, January 8, 2012

Kirchen zu Verkaufen!


Das Jahr 2012 war gerade vier Tage alt, als sich der Landesobmann des ober-österreichischen Bauernbundes Maximilian Hiegelsberger mit einer Wortmeldung schon verdient gemacht hatte ... um den Preis zur schrägsten politischen Äußerung des neuen Jahres:

"Kirchensteuer-Flüchtlinge", so Landesobmann Max Hiegelsberger am Mittwoch, sollen einen gleichwertigen Kultusbeitrag leisten. Er ver-misse in der aktuellen Diskussion um die Gerechtigkeit der Steuerlast eine Gerechtigkeitsdebatte im Zusammenhang mit dem Kirchenbeitrag. [...] Es sei nicht gerecht, dass jene, die aus der Kirche austreten, keinen Beitrag im Kultusbereich leisten müssen, betonte Hiegelsberger. "Die Geschichte und Identität eines Landes finden sich auch in den geschichtsträchtigen Gebäuden. Die Stifte, Klöster und Kirchen sind Wahrzeichen des Landes Oberösterreich." Der Kirchenbeitrag werde auch zum Erhalt dieser Bauten verwendet, erklärte der Landesobmann. "Es kann nicht sein, dass von diesen Wahrzeichen jeder profitiert, aber nicht alle beim Erhalt mitzahlen."

Mit derselben Logik sollte man demnach weiterhin Mitgliedsbeitrag für den Automobilklub bezahlen, aus dem man ausgetreten ist, weil der Klub ja seine Übungsplätze, Filialen und Gerätschaften aufrechterhalten muß, die ja auch nicht nur den Mitgliedern, sondern auch den anderen Bürgern indirekt zugute kommen. Sollten Sie aus einem Denkmalschutzverein austreten, weil Sie mit seiner Philosophie nicht mehr einverstanden sind, dann sollten Sie sich gut überlegen, ob es Ihre finanzielle Situation erlaubt, einem anderen Denkmalschutzverein beizutreten, denn Sie zahlen ja dann doppelt (oder gilt die Hiegelsberger'sche Logik jeweils nur für den ersten Verein?). Da die österreichische Berglandschaft - touristisch gesehen - mindestens ebenso wertvoll ist, wie seine im Übermaß vorhandenen Kirchengebäude, sollte dann jeder Austritt bei den Naturfreunden mit lebenslangem Mitgliedsbeitrag bestraft werden?

Warum sollte man sich mit solchem (vermeintlich religiös motiviertem) Unsinn überhaupt auseinandersetzen?
Hier sollte man folgendes bedenken: der Herr Hiegelsberger ist immerhin - neben seiner Tätigkeit beim Bauernbund -  Bürgermeister einer oberösterreichischen Gemeinde, Abgeordneter zum oberösterreichischen Landtag und Agrarlandesrat in der oberösterreichischen Landesregierung. Und - um Noam Chomsky in einem ähnlichen Fall zu zitieren - "diese Leute haben Macht".*

Tatsache ist, daß nicht nur in Oberösterreich jährlich der katholischen Kirche die Beitragszahler zu Tausenden den Rücken kehren und daß der alte Trick fast immer funktioniert: zuerst eine Forderung frech und in überdimensionalem Ausmaß vorzutragen, um dann letztlich das vom Staat einzustreichen, was man sich realistischerweise vorgestellt hat. Diesmal ging der jurististisch unmögliche Vorstoß aber nach hinten los, nachdem darüber fast ganz Österreich den Kopf schüttelt, einschließlich selbst vieler Katholiken und Denkmalschützer.

Gegenvorschläge lassen sich jedoch leicht finden, denn aus Kirchen lassen sich fein spektakuläre Restaurants, Bankfilialen, Supermärkte, Kletterhallen, Ferienwohnungen, Messehallen oder Discos machen. Die einzige Schwierigkeit bei Verkäufen an private Investoren sind die österreichischen Denkmalschutzgesetze. Aber wahrscheinlich wird ja die von Hiegelsberger so rüde angestoßene Debatte produktiv genau auf diesen (möglicherwiese anvisierten) Punkt hinauslaufen. Die sekuläre Empfehlung kann daher nur lauten: Aufweichen der Denkmalschutzgesetze dahingehend, daß Käufern hinreichend Anreiz geboten werden kann, aus den leerstehenden Kirchen doch noch etwas zu machen. Damit würde (fast) allen gedient sein, denn der Papst braucht neue Schuhe, die Wiener müßten keine Angst haben ihren Steffel zu verlieren, und Atheisten bzw. Andersläubige können wieder etwas aufatmen. Den Steffel oder das weltberühmte Stift Melk sollte sogar der Staat Österreich selbst gewinnbringend erwerben können.

Machen Sie Ferien in einer luxuriös umgebauten Kirche an der weit im
Nordosten der schottischen Highlands gelegenen romantischen Küste!
  http://www.fewo-direkt.de/ferienwohnung-ferienhaus/p98755  




*Chomsky bezog sich auf den Fall des US-amerikanischen Kongress-abgeordneten John Shimkus, der Maßnahmen zu einer Änderung in der Energiepolitik ablehnte, da Gott Noah versprochen hatte, keine weitere Flut zu schicken, und sich die amerikanische Bevölkerung deshalb keine Sorgen um die Klimaerwärmung machen müßte.

Thursday, January 5, 2012

Base 2014 News Filter: Israel und seine ultraorthodoxe Parallelwelt

Base 2014 News Filter: Israel und seine ultraorthodoxe Parallelwelt: Geschlechtertrennung auf Gehsteigen und in Bussen, keine Frauenbilder auf Plakaten (nur noch männliche Models), kein Gesang von Frauen im...

Wednesday, January 4, 2012

Israel und seine ultraorthodoxe Parallelwelt


Geschlechtertrennung auf Gehsteigen und in Bussen, keine Frauenbilder auf Plakaten (nur noch männliche Models), kein Gesang von Frauen im Beisein von Männern, Schwulenhass, züchtigste Kleidung - hier sind nicht die iranischen Mullahs gemeint, nein, die Haredim, jüdische rechts-extreme Religionsfanatiker. 10% der Bevölkerung machen sie aus und viele davon sind sogar gegen den Staat Israel, auf dessen Privilegien sie aber nicht verzichten wollen. Seit dem Vorfall von Beit Shemesch scheint das Pendel aber wieder in die andere Richtung auszuschlagen. Die Toleranten wehren sich.


Natürlich besteht dieses Problem nicht erst seit kurzem und nicht nur in Beit Shemesch, sondern es betrifft das ganze Land, mehr oder weniger seit seiner Gründung. "Religion vergiftet alles" - möchte man wieder den kürzlich verstorbenen Christopher Hitchens zitieren. Und wie sehr die Atmosphäre unter solchen "Männern Gottes" leidet, davon kann man sich ein Bild machen, wenn man sich die folgende Serie von Videos zu Gemüte führt, deren erster Teil hier ist:


Offenbar handelt es sich bei dem penetranten Gesang um das jiddische "Schickse" - ein abfälliger Ausdruck für Frauen, der seinen Eingang auch in die deutsche Sprache gefunden hat. Apropos "Schickse": wer zählt zur besten Klientel der israelischen Bordellszene? Na klar, die Haredim ... Die italienische Journalistin Loretta Napoleoni schrieb dazu:

"Israel zählt zu den größten Importeuren slawischer Prostituierter. Nach verschiedenen Schätzungen gehen pro Monat eine Million Israelis zu Prostituierten. Ein Untersuchungsausschuss des israelischen Parlaments hat festgestellt: Zwischen 3000 und 5000 Frauen [aus dem ehemaligen Ostblock] werden jährlich nach Israel geschmuggelt und an die Prostitutionsindustrie verkauft... Die Frauen arbeiten an sieben Tagen pro Woche bis zu achtzehn Stunden, und von den 120 Schekeln (27 Dollar), die ein Kunde bezahlt, bleiben ihnen nur 20 (4,50 Dollar). 10 000 solche Frauen leben heute in den 300 bis 400 Bordellen im Land. Man zahlt für sie zwischen 8000 und 10 000 Dollar. Die Größenordnung des Geschäfts, als der Handel mit slawischen Frauen noch in den Anfängen steckte, wird deutlich, wenn man sich anschaut, welche Summen, Gewinne aus der Prostitution, in Israel gewaschen wurden: Zwischen 1990 und 1995 wurden beispielsweise rund 4 Milliarden Dollar bei israelischen Banken angelegt. Weitere 600 Millionen wurden durch Immobiliengeschäfte gewaschen.
Dass die Prostitution in Israel so gedeiht, hängt mit kulturellen und religiösen Faktoren zusammen. Die israelischen Männer haben - wie die meisten Männer - eine Schwäche für große, blonde slawische Frauen, die bei ihnen unterschiedslos "Natascha" heißen. Die Männer "kommen herein und rufen mit einem dümmlichen Grinsen  auf den Lippen: "Natascha!", als ginge es um russische Puppen", erzählt Marika, eine Russin, die nach Israel verkauft wurde. Die Nachfrage ist besonders hoch bei den Haredim, den ultraorthodoxen Juden, viele von ihnen besuchen regelmäßig Bordelle." Im Umfeld der Börse und im Diamanten-handel gibt es viel Prostitution und viele sehr religiöse Männer - diese Männer brauchen Sex, aber die Frauen in ihrem Umfeld können ihnen nicht geben, was sie brauchen. Masturbieren geht auch nicht, weil sie ihren Samen nicht vergeuden dürfen. Also müssen sie es mit einer Frau machen«, erklärt Nissan BenAmi, Vizedirektor des Awareness Center, einer auf Frauenhandel und Prostitution in Israel spezialisierten Nichtregierungsorganisation."*



*in Napoleoni, Loretta: Die Zuhälter der Globalisierung. Riemann. München, 2008, S. 27f.