Board of Peace Controversial “New Gaza” Plan
3 hours ago
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| http://www.accuracy.org/release/where-did-your-taxes-go/ |
"[...] wussten Sie, dass das Assad-Regime 2011 mit Reformen begonnen hat? Dass der seit 1963 geltende Ausnahmezustand aufgehoben, Gefangene freigelassen, korrupte Gouverneure abgesetzt und die alleinigen Herrschaftsansprüche der Regierungspartei aufgegeben wurden? Wo stand zu lesen, dass Teile der innersyrischen Opposition einen Machtkompromiss mit Assad einzugehen bereit sind, während die u. a. von den USA mit Geld unterstützte Exil-opposition zu keinem Entgegenkommen bereit ist?"
"Eine altgediente Religion hat im Verlauf ihrer Geschichte so viel Kritik erfahren und ertragen, daß alle überhaupt denkbaren Argumentations-figuren mit Sicherheit schon mehrfach benützt worden sind. Das gilt besonders für das Christentum; es gibt eine reichhaltige Palette antichristlicher Argumente - für den Kenner ist hier wahrscheinlich nichts Neues mehr zu erwarten. Und doch hat scheinbar keines davon eine nachhaltige Erschütterung dieser Religion bewirkt, keines liefert die eine, endgültige, zwingende Widerlegung, von der Atheisten oder Anhänger einer anderen Religion geträumt haben mögen.
| Hubert Schleichert |
Wie kommt es, daß eine Religion, die sich durch Jahrhunderte mit einer Fülle schwerster Kritik konfrontiert sehen mußte, nicht unter der Last der Angriffe zusammengebrochen ist? Vom logischen Gesichtspunkt aus ist die Unempfindlichkeit einer Ideologie gegen Kritik nicht erstaunlich. So, wie es keine konklusiven Argumente dafür gibt, gibt es eben auch keine dagegen. Wie die Argumente gegen die Wahrheit der Religion auch lauten mögen, ein routinierter Theologe weiß auf alles eine Antwort: Dies folgt aus der Struktur einer Religion, jeder Religion. Es gibt für das Argumentieren logisch keine Beschränkungen und Grenzen mehr, sobald Unfaßbares, Unverständliches, Widersprüchliches oder einfach der Glaube als Elemente der Argumentation zugelassen werden, wenn man sich von der Erfahrung abgekoppelt hat, wenn Texte je nach Bedarf wörtlich oder allegorisch, symbolisch oder auf welche Weise sonst noch interpretiert werden dürfen etc."
"Die Existenz Israels wird aber nicht durch die (potentielle) iranische Atombombe bedroht – es gibt keinen Grund anzunehmen, dass der Mullah-Staat sie gegen Israel einsetzen würde, wenn er nicht das Risiko eingehen möchte, innerhalb weniger Tage selbst in Schutt und Asche gelegt zu werden." Moshe Zuckermann
"Sowohl die USA als auch Israel vertreten hier kurzsichtig ihre Interessen, und die EU spielt leider mit. Die USA wollen im ölreichen Nahen Osten nur wohlgesinnte Regimes – und sie möchten den Fehler wettmachen, dass sie mit ihrem Irak-Krieg dem Iran mehr Einfluss verschafften. Aber was ist am Iran schlechter als an Pakistan oder Saudi-Arabien? Hat der Iran kein Recht auf ökonomische und politische Entfaltung? Ahmadinedschads Rechtfertigung für seine verbalen Ausfälle ist die schwärende Wunde des Unrechts Israels: 1948 Vertreibung der Palästinenser, ihre Enteignung und gewaltsame Verhinderung ihrer Rückkehr, heute ihre Diskriminierung in Israel, ihre Rechtlosigkeit in der Westbank, ihre Einkesselung in Gaza. Israel möchte von diesem Unrecht nicht reden und setzt sich stattdessen als Opfer einer hypothetischen künftigen iranischen Atombombe in Szene. Ist dieser Themenwechsel nicht sehr willkommen?" Rolf Verleger
"Wann wird Deutschland aufwachen und verstehen, dass es diesmal bedeutet, „auf der Seite der Juden zu stehen“, jene zu unterstützen, die gegen Israels Regierung kämpfen." Yonatan Shapira